Hier sind ein paar größere Bauprojekte aufgelistet, die nie in Anfgriff genommen wurden. Schon beim Bau der Bahnstrecke Hamburg-Wanne-Eickel 1870 bis 1874 wollten die Töster keinen Bahnhof im Ort haben, denn dann kämen „fremde“ Leute ins Dorf. Deshalb liegt der Bahnhof zu damaligen Zeiten so weit außerhalb des Ortes. Diese Besorgnis haben die Töster bis heute noch im Blut. Eigentluich sollte der Bahnknoten nebst Bundesbahnschule zuerst nach Tostedt. Doch Buchholz profitierte und wuchs deshalb kräftig.

Architekt Hillgruber wollte eine Lungenfachanstalt auf seinem Areal in der Schaafheide errichten, allerdings mit einem Landeplatz, damit ihn sein nach Kanada ausgewanderter Sohn besuchen könnte. Dies wurde (vom Landkreis) abgelehnt, weil der Autoverkehr auf der B 75 beeinträchtigt werden würde. Das Fachkrankenhaus sollte errichtet werden, weil sein zweiter Sohn an Lungenkrebs verstarb,

Auch Industrie wollte sich in Tostedt ansiedeln. Zu erwähnen wären hier der Ketchuphersteller Kraft, dass dann nach Bad Fallingbostel auswich und dort sein Werk errichtete.

Das größte Projekt wäre allerdings ein geplantes VW-Transporter-Werk. VW wollte sich an der Buxtehuder Straße ansiedeln, doch das Werk steht heute in Hannover-Stöcken.

Nicht zu vergessen ist Möbel-Kraft, die das Hochregallager nebst den Verkaufsräumenan der B 75 errichten wollten, jedoch mit der Bedingung, die A 261 bis an die B 75 zu verlängern. Bürgerinitiativen und Naturschützer verhinderten den Bau, weil der Stuvenwald durchschnitten worden wäre. In alten Landkarten ist die geplante Verlängerung der „Eckverbindung“ eingezeichnet. So profitierte Buchholz.

Viele Bürger wünschen sich auch eine Umgehungsstraße. Zwar ist die nördliche Umgehung im erweiterten Bedarfsplan aufgelistet, es war aber eine weitere Umgehungsstraße vom Westbahnhof bis zum heutigen Rewe-Markt an der Bahnhofstraße angedacht gewesen.

Auch weitere Discounter und Drogeriemärkte haben es schwer sich anzusiedeln. Nicht nur Marktkauf, die neben dem Platz „Am Sande“ ein Center erichten wollten, dass jetzt vergleichsweise in Buxtehude steht, auch Rossmann, DM und Mc Donalds haben es schwer, als ob sie unerwünscht seien. Das jüngste Beispiel ist der geplante Combi-Markt der Bünting-Gruppe Ecke Bahnhofstraße/Triftstraße, der abgelehnt wurde.